15.10.2020 – Auf nach Schacht-Audorf
10:40 Uhr: Nach einer stürmischen Nacht stehen wir auf. Während Gitti sich noch anzieht, klopft es an der Tür. Ein freundlicher Gemeindemitarbeiter kontrolliert, ob wir die Gebühr bezahlt haben. Alles in Ordnung, Gitti zeigt ihm den Zettel.
Wir frühstücken, machen alles startklar und entsorgen den Müll sowie das Toiletten- und Grauwasser. Ein netter Nachbar macht uns darauf aufmerksam, dass die Treppe noch unten ist – vielen Dank dafür! Rolf unterhält sich mit einem Ehepaar aus Friesland, und dann starten wir Richtung Schacht-Audorf.
Auf dem Weg kommen wir an der Schwentine vorbei, durch Kiel-Garden und am Bahnhof. Durch Kiel benötigen wir fast eine halbe Stunde.
Um 12:33 Uhr erreichen wir den Stellplatz am Kanal mit 41 Stellplätzen, leider in der zweiten Reihe. Plötzlich bricht ein Zahn bei Arne ab, was leider bei Diabetes passieren kann. Er muss gleich zu Hause zum Zahnarzt.
Arne, Rolf und Lea gehen zur Anmeldung und können kontaktlos 12,50 EUR bezahlen. Der Strom kostet extra. Währenddessen beobachten wir große Schiffe, die am Kanal entlangziehen.
Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang am Kanal. Die Sonne scheint, aber es ist ziemlich kalt. Dick vermummt sitzen Rolf und Arne auf einer Bank – die Muppet-Show in voller Besetzung. Enten schwimmen und tauchen ständig nach Futter.
Plötzlich sehen wir den legendären Deutschland-Achter, das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes. Die Jungs trainieren für das härteste Ruderrennen der Welt, das am Sonntag, den 18.10.2020, in Rendsburg stattfindet. Sie müssen noch einmal die Zähne zusammenbeißen – eine enorme Anstrengung, aber sie sind gut drauf. Zum Saisonende gibt es noch das volle Programm: Ergo Cup, Sprintrennen und die Marathonstrecke von über 12,7 km. Wir drücken die Daumen, sind aber leider nicht dabei, denn morgen geht es zurück nach Hause.
Zum Abendessen gibt es Spaghetti. Die frische Luft hat uns müde gemacht, und wir gehen früh schlafen.
16.10.2020 – Rückkehr nach Norderbrarup
Wir stehen rechtzeitig auf, frühstücken und spülen ab. Um 10:09 Uhr geht es Richtung Norderbrarup. Es sind 7 Grad und sonnig. Wir drehen eine Ehrenrunde, da wir zu früh abgebogen sind.
Wir fahren über Schleswig, damit Rolf seine neue Brille abholen kann. Währenddessen gehen Lea und Gitti shoppen. Um 12:20 Uhr sind wir bei der Entsorgungsstation in Süderbrarup, wo wir Grau-Wasser und die Toilette entsorgen. Wir spülen kräftig nach und lassen auch das gesamte Frischwasser ab, um das Wohnmobil winterfest zu machen.
Danach fahren wir zu Team und tanken insgesamt 49,08 Liter für 50,01 EUR. Um 13:03 Uhr sind wir zu Hause. Glücklicherweise sind die Rollläden nicht heruntergefahren, und wir kommen problemlos ins Haus.
Wir hatten schon Angst, dass unsere FRITZ-Box den Geist aufgegeben hat und wir nicht reinkommen. Erleichtert werden wir von Jens begrüßt, der uns Eier von seinen Hühnern bringt. Nach einer kurzen Pause räumen wir alles aus dem Wohnmobil. Lea packt Lebensmittel und andere Dinge in eine große Tasche, Rolf bringt sie ins Haus, und Gitti räumt alles im Haus ein.
Arne entdeckt beim Einsortieren, dass die Instantpuddinge mit Zitrone sind – die Milch war also nicht sauer! Gitti biegt sich vor Lachen und sagt dann wieder: „Typisch!“ Die Waschmaschine ist bereits am Arbeiten.
Nächste Woche werden wir auch innen alles winterfest machen, dann kommt das Wohnmobil in die Halle von Hartmut.