02.10.2020 – Auf nach Segeberg
Lea und Gitti holen Brötchen beim Nahkauf, frühstücken und räumen auf. Danach bringen wir den Müll weg und erledigen die Grauwasserentsorgung um 11:14 Uhr. Nur eine Minute später starten wir.
Um 11:42 Uhr tanken wir bei Team für 43,77 EUR 42,54 Liter Diesel und machen uns dann auf den Weg nach Bad Segeberg. Auf unserer Fahrt drehen wir eine Ehrenrunde, die uns an einer alten Mühle vorbeiführt. Schließlich fahren wir an Sonnenblumen, Tannenbäumen und engen Straßen vorbei – eine landschaftlich schöne Strecke nach Segeberg.
13:30 Uhr: Ankunft bei Möbelkraft zum Mittagessen. Das Essen ist gut und alles (Corona-bedingt) durchdacht. Wir bekommen den Tisch Nr. 9, mit genügend Abstand zu den anderen Gästen.
14:33 Uhr: Es geht weiter zum Stellplatz. Um 14:48 Uhr sind wir angekommen. Insgesamt sind wir heute 96 km gefahren. Wir bezahlen 18 EUR für 2 Nächte und machen uns auf zur Einkaufsstraße, wo wir frischen, leckeren Kuchen kaufen.
Zurück am Stellplatz fällt das Abendbrot aus – wir sind satt vom Kuchen. Arne macht sich später einen Instant-Pudding. Doch nach dem Probieren bekommt er das große Würgen: Die Milch war sauer, der Pudding schmeckt nach Buttermilch mit Zitrone.
Beim Fernsehen sehen wir plötzlich Streifen in Gelb und Grün – ein tolles Tapetenmuster. Dann wird der Bildschirm schwarz. Kaputt! Jetzt schauen wir halt einen Film über das iPad: Jack Reacher – ein toller Action-Film. Schließlich ist schon wieder Schlafenszeit.
13.10.2020 – Ein Tag in Segeberg
Lea und Gitti gehen in die Einkaufsstraße, um Brötchen zu kaufen. Wir sind erstaunt, wie freundlich die Menschen sind; obwohl sie uns nicht kennen, heißt es immer wieder „Moin“. Die Sonne scheint, es ist herrlich warm.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Kalkberg. Gitti erinnert sich, dass sie mit 7 Jahren schon einmal hier war. Sie besuchten ihren Großvater, denn Gittis Mutter wurde in Krems II geboren. Ihr Vater hatte in einem kleinen Lastwagen eine Schaukel für sie, ihren Bruder und die Cousine angebracht, damit es ihnen nicht langweilig wurde. 1956 war die Reise nach Segeberg fast eine Weltreise.
In Segeberg gibt es das bekannte Kalkberg-Stadion, wo jährlich die Karl-May-Festspiele stattfinden. Es ist ein echtes Spektakel unter freiem Himmel und eine der größten Freilichtbühnen in Deutschland. Im Bauch des Kalkbergs befindet sich das Winterquartier für einheimische Fledermäuse.
Heute gehen wir zum Kalkbergwerk. Der Fußmarsch ist anstrengend, aber die Aussicht entschädigt für den beschwerlichen Weg. Nach einer Pause am Karl-May-Platz, wo es in diesem Jahr wegen Corona keine Karl-May-Spiele gab, wandern wir zum kleinen See. Die Enten schnattern und schwimmen auf uns zu. Lea balanciert auf einem Baustamm, der ins Wasser ragt.
Zurück in die Fußgängerzone machen wir Rast beim Kochlöffel: halbes Hähnchen mit Pommes, Cheeseburger mit Pommes, 2 Mal Cola und ein Slush in Blau für Lea. Obwohl sie keinen Hunger hat, stibitzt sie Pommes von uns. Es schmeckt gut und die Bedienung ist sehr nett. Wir zahlen 23,50 EUR.
Gitti stellt sich vor die Bäckerei Michely und lädt die Bilder herunter. Danach kauft Lea 3 Victoriaringe und für sich Quarkbällchen für 6,90 EUR.
Auf dem Rückweg zum Stellplatz schaut sich Gitti noch die Kirche von innen an. Wir genießen Kaffee, Cola und Apfelsaft zusammen mit dem köstlichen Kuchen. Anschließend gehen wir über den Friedhof zum Großen See. Zuerst sehen wir Erinnerungssteine für die Vertriebenen. Der große See ist einmalig schön; viele Enten ziehen ihre Bahn, tauchen und schnattern. Wir sind froh, dass wir einen Tag länger geblieben sind.