09.10.2020 – Ankunft in Büsum

14:29 Uhr: Wir setzen unsere Reise Richtung Büsum fort. Auf dem Weg kommen wir an Feldern mit Rotkohl, Weißkohl und Blumenkohl vorbei. Fast immer geradeaus, und um 15:00 Uhr erreichen wir den Nordsee-Stellplatz in Büsum.

Büsum ist seit 1585 mit dem Festland verbunden und war ursprünglich eine Insel mit mehreren Dörfern. Direkt an der Nordsee gelegen, prägt der Ausflugs- und Fischereihafen das Bild des kleinen Ortes.

Am Automaten steht ein älteres Ehepaar, das mit der Bezahlung Schwierigkeiten hat. Arne hilft ihnen, und es klappt! Wir zahlen 13,00 EUR für eine Nacht. Leider ist die Hütte für die Kurtaxe geschlossen, ebenso der Kiosk, sodass wir keinen Schlüssel für die Toiletten bekommen können – pro Toilettengang wären es 0,50 EUR.

Gegenüber von unserem Stellplatz steht ein Riesenrad und ein Verkaufswagen für Zuckerwaren. Lea kauft sich Mandeln, und wir machen es uns im Wohnmobil gemütlich, während es weiter regnet.

Abendessen: Lea und Arne genießen Makkaroni mit Bolognese, während Rolf und Gitti Frikadellen aus der Dose essen. Nach dem Essen entspannen wir uns, aber nach und nach gähnen wir alle nur noch – Zeit, in die Kojen zu gehen.


10.10.2020 – Ein neuer Morgen in Büsum

Wie gewohnt stehen wir um 09:00 Uhr auf und holen frische Brötchen vom Kiosk, wo die Bedienung sehr freundlich ist. Etwas später kauft Rolf noch Eier. Es wird angeboten, die Eier auch zu kochen, was Rolf jedoch ablehnt. Sechs Eier kosten 1,80 EUR.

Wir frühstücken ausgiebig – die Brötchen sind frisch und lecker. Gitti geht zur Bezahlung der Kurtaxe ins Blockhaus. Für drei Personen (Lea ist frei) zahlen wir 12,60 EUR, da wir einen Schwerbehindertenausweis haben. Ohne diesen wären es 3,00 EUR pro Person und Tag, Kinder bis 18 Jahre sind frei. Die Gebühren summieren sich ganz schön und müssen das ganze Jahr über gezahlt werden. Die Jahresgästekarte kostet in diesem Jahr 84,00 EUR (ermäßigt 58,80 EUR).

Wir wollen mit der Kleinbahn fahren, die direkt vor unserem Stellplatz hält. Allerdings müssen wir für die Route, die wir nehmen wollen, trotz Gästekarte nochmals ca. 4,00 EUR pro Person zahlen. Daher entscheiden wir uns, zu Fuß zu gehen. Ohne klare Schilder, die zur Einkaufsstraße führen, landen wir zunächst bei Lidl und NKD, wo Lea und Gitti shoppen.

Später finden wir endlich die Einkaufsstraße. Es gilt Vorschrift: Einbahnstraße. Die Straße ist unterteilt, und wir müssen rechts gehen, was viele nicht verstehen. Auf dem Weg entdecken wir einen Stand mit Crêpes: zwei mit Karamell, einen mit Nutella und einen mit Pflaumenmus. Gitti zahlt 12 EUR.

Wir setzen uns auf eine Bank, lassen uns von der Sonne verwöhnen und genießen die Crêpes. Anschließend geht es weiter zum Hafen und hoch auf den Deich, wo der Wind uns ordentlich durchpustet. Auf dem Rückweg zum Stellplatz kaufen wir noch Krabben: zwei Liter für 10,00 EUR.

Nachmittags: Zurück im Wohnmobil spielen wir Fußball mit der PlayStation. Später kaufen wir beim Kiosk Kuchen – lecker, aber wie man bei uns in Angeln sagt, stibig. Danach hat Gitti Bauchweh und schwört sich, nie wieder Kuchen zu essen. Lea hat es sich im Alkoven gemütlich gemacht und schläft beim Lesen ein. Drei Stunden ist von ihr nichts zu hören.

Arne und Gitti puhlen die Krabben, die hier wesentlich kleiner und schwerer zu bearbeiten sind. In Husum waren die Krabben besser. Zum Abendessen gibt es Krabbenbrötchen und Ravioli. Später bearbeitet Arne die Fotos, während Lea und Gitti lesen und Rolf im Internet surft. Um 23:00 Uhr sind wir bettfertig.


10.10.2020 – Sturm und Regen

Wir stehen nach einer stürmischen und regenreichen Nacht auf. Ab 01:00 Uhr hatten wir einen Stromausfall, der FI-Schalter war ausgefallen. Nach einem kurzen Reset gab es wieder Strom, aber schließlich fiel er ganz aus. Arne kann jedoch seine Schlafmaske über Solarenergie nutzen.

09:00 Uhr: Rolf holt Brötchen vom Kiosk. Diese schmecken wie die von Lidl. Anschließend machen wir Klarschiff und räumen auf.

11:29 Uhr: Entsorgung und um 11:51 Uhr geht’s weiter!